Machen wir alles richtig,

spüren wir tiefe Berührung.

Nils Görs

Nils Görs, Geschäftsführer und Palliativfachkraft

Zu uns kommt kein Patient ohne Diagnose, die meisten haben eine lange Krankheitsgeschichte und wissen oft selbst, dass es zu Ende geht.

Es ist wichtig, zuhören zu können. Die Menschen wünschen sich Schmerzlinderung, um einmal an den nächsten Tag denken zu können.
Oder sie wünschen sich, eine Nacht zu Hause zu schlafen. Wir lindern Atemnot, Angstzustände und Schmerzen. Aber ich würde ziemlich viel in Bewegung setzen, um noch einen letzten Wunsch erfüllen zu können.

Es ist bitter, wenn wir Patienten erleben, die gerade pensioniert wurden, jetzt leben wollten und dann eine ernsthafte Diagnose bekommen.

Deshalb versuche ich Dinge, die mir wichtig sind, gleich umzusetzen, um diese auch wirklich genießen zu können. Das gibt mir neue Kraft, um für unsere Patienten vollends da zu sein.



Fanny Ebbinghaus, Geschäftsführerin und Palliativfachkraft

Ich habe mich gefragt, ob mir jemand hilft, wenn ich hilflos bin.

 

Meine Arbeit bedeutet für mich, fröhliche Lebenszeit schenken,
die in den eigenen vier Wänden stattfinden kann und den Menschen
Mut und Kraft zu schenken. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht,
den Menschen, die einst genauso beschwerdefrei leben konnten,
wie wir, beizustehen.

Und deshalb stelle ich mir auch die Frage:
Hilft mir jemand, wenn ich hilflos bin?

Genau das möchte ich nun mit unserem Unternehmen erreichen:
Hilflosen, sei es der Patient oder der Angehörige, helfen, basierend
auf 23 Jahren Erfahrung. Ich habe schon viele Schicksale miterlebt,
in denen die Menschen dankbar waren, dass es die Möglichkeit einer spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gab und genau
das ist auch ein Grund, weshalb mich meine Arbeit erfüllt:
Die Dankbarkeit der Betroffenen, die mich auch berührt und wodurch
ich diese Menschen niemals vergessen werde. Deshalb hoffe ich
inständig, dass es Hilfe für mich gibt, wenn ich einmal hilflos bin.


Kerstin Kamphausen, Geschäftsführerin und Palliativfachkraft

Es ist Glück in letzten Tagen, wenn trotz
Schmerz und Trauer gelacht werden kann.

Für viele Erkrankte und Angehörige ist es sehr schwer, mit der Situation und der Krankheit umzugehen. Durch ständige Schmerzen wird die noch verbleibende Lebensqualität zusätzlich geschmälert. Durch meine langjährige Erfahrung habe ich gelernt, nicht nur auf das Offensichtliche zu achten, sondern den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit wahrzunehmen.

Für mich ist es das oberste Ziel, dass die Schmerzen für den Erkrankten soweit wie möglich minimiert werden, im besten Fall bis zur völligen Schmerzfreiheit. Dies ist ein wesentlicher Gewinn an Lebensqualität für alle Beteiligten.

So kann auch in der letzten Lebensphase für alle
Beteiligten noch ein großes Stück Lebensqualität
und Würde erhalten bleiben.

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